Klanglicht 2017: Graz erklingt lichterloh!

Klanglicht 2017: Graz erklingt lichterloh!

Ochoresotto Foto: Lippzahnschirm

Die Bühnen Graz inszenieren ihr „Klanglicht“ heuer besonders facettenreich – und erstmals an zwei Abenden. Am 29. & 30. April werden Künstlerinnen und Künstler aus sechs Nationen ihre ­Kreationen aus Farben, Tönen und Texten in den Nachthimmel senden.

Im vergangenen Jahr waren bereits an die 10.000 Menschen gekommen, um Fassaden in neuem Licht zu erleben, fragile leuchtende Figuren bei ihrem Weg durch die Stadt zu begleiten, Musik im öffentlichen Raum zu erleben, wo sonst der Trubel des Alltags die einzige Geräuschkulisse ist. Heuer wird „Klanglicht“ um eine weitere Dimension größer, bunter, vielfältiger und internationaler.

Murinsel
Foto: Harry Schiffer

An mehreren Standorten im Zentrum, nämlich dem Schauspielhaus, der Oper, dem Next Liberty, dem Dom im Berg und dem Stadtpark, kann das Publikum bei freiem Eintritt staunen, flanieren – und zwischendurch die Sinne zur Ruhe kommen lassen. Interessant sind dabei nicht nur diese fixen Punkte, sondern immer wieder auch die Passagen dazwischen. Vieles gerät an diesen beiden Abenden in Bewegung. So manches ändert nicht nur überraschend die Position, sondern verändert damit auch die Perspektive der Betrachterin und des Zusehers.

A Perspective on Colour

Für spektakuläre und berührende Momente sorgen in Summe elf künstlerische Projekte. Darunter die meterhohen Skulpturen aus Licht der US-amerikanischen Künstlerin Janet Echelman. Sie kreiert bauschende, fließende Installationen in Gebäudegröße und einen Teppich aus Farben, der auf dem Opernring ausgerollt wird. Ebenfalls mit dabei: Projektionen und Videoinstallationen der Projektionskünstler, Raumgestalter und Experimentalfilmer OchoReSotto, Textcollagen des Theatermusikers und Sounddesigners Matthias Grübel, Musik des von Daniel Riegler im Rahmen des ersten Festivals der Jazzwerkstatt Wien gegründeten „Studio Dan“ sowie des steirischen Schlagwerkers Raphael Meinhart, Landschaften aus Texturen, die von David Reumüller durch Verhüllungen und Bedeckung inszeniert werden, und faszinierende Wesen, die sich in die Lüfte erheben. Wer das Glück hatte, die ersten beiden Auflagen von „Klanglicht“ in Graz erleben zu können, wird sich die Abende des 29. und 30. April schon jetzt freihalten. Alle anderen holen sich am besten einen ersten optischen und inhaltlichen Vorgeschmack auf www.klanglicht.at.

Foto: David Reumüller

Klanglicht 2017 am 29. und 30. April 2017 in Graz, ab 20.30 Uhr bis ca. 23 Uhr

Eintritt frei!

In Kooperation mit der Genusshauptstadt Graz bieten zahlreiche Lokale in der Innenstadt besondere Klanglicht-Specials an. Ergänzend dazu runden internationale Food-Trucks und die Standler am Kaiser-Josef-Platz das Gastro-Angebot ab.

Klanglicht After Show Party: Dom im Berg am 29.4.2017 ab 23 Uhr

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Mehr Infos auf www.klanglicht.at sowie auf Facebook.

Shuttlebusse

Shuttlebusse verbinden viele steirische ­Bezirkshauptstädte an beiden Veranstaltungsabenden mit Graz und fahren nach Ende der Veranstaltung wieder retour. Auf der Route liegen Bruck an der Mur, Deutschlandsberg, Gleisdorf, Gratkorn, Hartberg, Köflach, Lannach, Leibnitz, Leoben, Stainz, Voitsberg, Weiz und Wildon.

Fahrkarten können im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz sowie auf www.ticketzentrum.at erworben werden.

Katja Paternoster, Installation
Foto: Matevz
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