Max Frisch im Spiegel der Karikatur

Max Frisch im Spiegel der Karikatur

Max-Frisch-Karikatur ist von 1972. Copyright: H.U. Steger/Max Frisch-Archiv, Zürich

Der seit 2008 bestehende „Grazer Freundeskreis Max Frisch“ (unter der Leitung von Johannes Ithaler, MMag. Dietwin Koschak, Ruud van Weerdenburg und Birgit Werl) eröffnet am 1. Juni 2017 die Ausstellung „Max Frisch im Spiegel der Karikatur“ in der Papierfabrik.

Präsentiert werden 43 Karikaturen von internationalen Künstlern die vor und nach dem Tod des Autors entstanden. Darunter finden sich u.a. eine Karikatur von Christine Julia für The New York Times Book Review und auch eine von Günter Grass für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Die Exponate wurden eigens von Dr. Tobias Amslinger, Leiter der Max Frisch Stiftung and der ETH Zürich, für die Ausstellung ausgewählt. Die Laudatio wird am Do. 1. 6. 2017 um 19 Uhr von Amslinger selbst gehalten. Besprochen wird das Gesamtwerk von Max Frisch und die Bedeutung von Karikaturen.

Im Zuge der Ausstellung gibt es auch ein Literaturcafé und eine Leseecke mit Werken von und über Max Frisch zum Schmökern und eine Bar. Für die Cineasten unter den Literaturfreunden wird täglich der Film „Homo Faber (Drei Frauen)“, unter der Regie von Richard Dindo, gezeigt.

Am Fr. 16. Juni, 19 Uhr kann man einer Lesung des Autors Ruud van Weerdenburg und Freunden des Max-Frisch-Freundeskreises beiwohnen. Laut Ithaler wenden sich die Texte „ganz im Sinne Max Frisch‘ gegen Herrschaftssprache“.

Die Ausstellung läuft bis 1.7.2017 in der Papierfabrik, Ungergasse 24A, 8020 Graz / Öffnungszeiten: Mo-So 10:00-17:00 Uhr

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